Bedrohte Arten

Halsbandschnäpper kommen erst ab einer Dichte von 8 Höhlen pro Hektar (100 x 100 m) vor. Foto: Thomas Stephan
Ein Trauerschnäpperpäärchen ist in eine alte Spechthöhle eingezogen. Foto: Thomas Stephan

Viele Arten brauchen alte Wälder zum Überleben

Entweder geht ein Baum ans Sägewerk bzw. in den Ofen oder er bietet Lebensraum für Spechte und Co. Beides gleichzeitig ist unmöglich.

  • Rund 30 % aller Waldlebewesen in Europa brauchen Uraltbäume und Totholz.
  • „Von den etwa 100 waldbewohnenden Vogelarten sind mindestens zwei Drittel auf Totholz angewiesen.“
    (Waldvögel und Totholz, Nahrungsbiotop, Brutraum und Trommelplatz, LWF 2006, Franz, Zahner, Müller, Utschick)
  • Etwa ¼ aller Käferarten sind direkt oder indirekt auf Totholz angewiesen. In Bayern sind 7 von 8 ausgestorbenen Käferarten Holzbewohner.
    (Wermellinger und Duelli, 2001: Totholz-Lebensraum für Insekten, Bündnerwald 3/01. S. 2–8.)


In mitteleuropäischen Buchenwäldern wurden bisher mehr als 11.000 Arten nachgewiesen
Über 1/4 davon sind ausschließlich auf Buchenwälder angewiesen und können nicht woanders überleben. Buchenwälder werden erst ab 160 Jahre interessant für viele Arten. Geerntet werden Buchen mit 120 - 140  Jahren. 

Der Artenreichtum im Nordsteigerwald ist sehr hoch und hat zu seiner guten Bewertung beigetragen: Zum einen gab es hier durchgehend Laubwald mit alten Bäumen, zu anderen gibt es 6 kleine Naturwaldreservate, in denen z.T. seit Jahrzehnten kein Holzeinschlag mehr stattfindet. Sie bilden Inseln im Laubwaldmeer, auf denen sich die Arten alter Wälder vermehren konnten.

Buchenland Deutschland
Deutschland ist von Natur aus zu 2/3 mit Buchenwäldern bedeckt. Deutschland trägt hier eine besondere Verantwortung, denn es beherbergt ¼ des weltweiten Verbreitungsgebietes von Rotbuchenwäldern. Heute sind nur noch 4,5 % der deutschen Landfläche mit Buchenwäldern bedeckt, meist jungem Wirtschaftswald, denn Buchen werden mit einem Drittel ihrer natürlichen Lebenserwartung geerntet. Nur auf 0,14 % der Fläche Deutschlands dürfen Buchenwälder sich in Schutzgebieten ohne Nutzung frei entfalten. (Bonner Thesen zum "Naturerbe Buchenwälder", BfN, 2008)

Die alte Buchenwälder Bayerns sind fast verschwunden
Buchen werden 300 - 400 Jahre alt. In Bayern ist nur noch ca. 1 % der Staatswaldfläche über 180 Jahre alt. 

Hier finden Sie eine Auswertung von Fakten zu Buchenwäldern, auch mit Zahlen zu Bayern. Quelle ist die Bundeswaldinventur 2012. Diese Inventur wird alle 10 Jahre wiederholt.

Der Schutz dauerhaft überlebensfähiger Populationen (mind. 500 Individuen) lässt sich nach heutigen Erkenntnissen nur auf größeren Flächeneinheiten wirksam umsetzen. Legt man als Maß den Lebensraumbedarf der für den „Steigerwald“ besonders markanten, xylobionten Ziel-Arten zugrunde, so bewegen sich die Gebietsgrößen für eine stabile Besiedlung zwischen 2.000 ha (Urwaldreliktkäfer) und 12.500 ha (Mittelspecht). Ein Naturschutzkonzept im Forstbetrieb kann weder diese Flächengrößen in entsprechender Biotopqualität anbieten noch ist es möglich, dass die im Konzept dargestellten, kleinflächigen Reservate und Trittsteine sogar eine Funktion als „permanente Spenderflächen“ erfüllen.  (Norbert Panek, Unterschiede nutzungsfreie Großschutzgebiete versus naturnahe Laub-Wirtschaftswälder, Fachgutachterliche Stellungnahme, 2011)

„Wandert man in dem berühmten Waldgebiet von Bialowieza, so trifft man auf die gleichen Vogelarten wie bei uns … So ist das in fast dem ganzen, heute zu Polen gehörenden Wirtschaftswaldgebiet … Aber plötzlich ändert sich das Bild dramatisch. Die häufigsten Vogelarten sind plötzlich Halsbandfliegenschnäpper und Zwergfliegenschnäpper … Der Grund liegt darin, dass wir plötzlich aus dem Wirtschaftswaldgebiet in den Nationalpark Bialowieza gekommen sind. In diesem Nationalpark hat faktisch seit etwa 1400 keine Holznutzung stattgefunden.“ (Aus REMMERT,1991)

Selbst naturnahe Forstwirtschaft stört biologische Prozesse

Naturnahe Forstwirtschaft ist wichtig, aber sie hat Grenzen
Mittlerweile sind die Defizite von der Forstwirtschaft anerkannt, mit der flächigen Umsetzung der "neuen" Naturschutzkonzepte im gesamten Bayerischen Staatswald hapert es noch gewaltig. Der Forstbetrieb Ebrach hat mit dem Trittsteinkonzept (Belassen von Altholzinseln) sicherlich momentan eines der fortschrittlichsten Konzepte für Wirtschaftswälder in ganz Bayern und Deutschland. Anstatt dieses Naturschutzkonzept zügig im gesamten bewirtschafteten Staatswald umzusetzen, wird es von den Bayerischen Staatsforsten heftig gelobt und zur Verhinderung eines flächigen Schutzgebietes im Steigerwald missbraucht. Um die gesamte Palette an Waldfunktionen zu erhalten, müssen aber auch großflächige Schutzgebiete in die Waldkonzepte integriert werden. Eine kluge Landschaftsplanung ist hier entscheidend: auf welchen Flächen soll nachhaltige Holznutzung stattfinden und welche Flächen sollen vorrangig für andere Nutzungsarten zur Verfügung stehen. Nachhaltigkeit bedeutet, alle Ressourcen zu erhalten.

Ein naturnaher Wirtschaftswald kann nie einen Naturwald ersetzen:
2010 wurde eine europaweite Studie durchgeführt (Paillet et al, 2010). Dabei wurde anhand von 120 Vergleichen geprüft, ob in unbewirtschafteten Wäldern die Artenvielfalt höher ist als in bewirtschafteten Wäldern. Das Ergebnis war eindeutig: Über alle Gruppen hinweg war die Artenzahl in ungenutzten Wäldern höher als in genutzten. Holznutzung hatte negative Folgen für die Artenzahl bei den Artengruppen, die an Waldkontinuität, Totholz und alte Bäume gebunden sind (Moose, Flechten, Pilze, Holzkäfer) sowie bei Laufkäfern.
(Jörg Müller und Franz Leibl, Unbewirtschaftete Waldflächen sind europaweit artenreicher, AFZ Der Wald, 2011)

Selbst naturnahe Waldwirtschaft stört biologische Prozesse und ist gegenwärtig nicht in der Lage, natürliche Lebensgemeinschaften und Prozesse vollständig zu erhalten.
(Selbst naturnahe Waldwirtschaft stört biologische Prozesse, Claus Bässler, Jörg Müller, AFZ DerWald, 205)

Das Trittseinkonzept des Forstbetriebs reicht nicht aus

Das Trittsteinkonzept beinhaltet kleine nutzugsfreie Altholzinseln (in der Realität sind diese oft noch gar nicht alt), die keinem gesetzlichen Schutz unterliegen und in die Wirtschaftswald integriert werden. Hierzu einige Zitate aus der Fachwelt:

Integrative Ansätze, die eine Umsetzung ökologischer und ökonomischer Zielsetzung auf derselben Fläche anstreben, stoßen somit an grundsätzliche Grenzen, wenn es um die Erfüllung besonders anspruchsvoller Biodiversitätsziele geht. (Das 5 %-Ziel – Begründung und Bedeutung, Dr. Anke Höltermann (Bundesamt für Naturschutz), Holzzentralblatt, 2013)

Beide Konzepte (großflächiger Prozessschutz und naturschutzorientierte Bewirtschaftung) stellen zwei unterschiedliche, naturschutzstrategische Bausteine dar, wobei das Bewirtschaftungskonzept hinsichtlich der Umsetzung der genannten Kernziele deutlich im Nachteil ist. Ausschlaggebender Faktor sind die Schlüsselflächen für Alt- und Totholzstrukturen, die in einem „naturgemäß“ bewirtschafteten Wald nur in begrenzten Flächenanteilen zur Verfügung stehen.

In Fachkreisen ist heute durchgängig Übereinstimmung darin zu erkennen, dass zur dauerhaften langfristigen Erhaltung der waldspezifischen Biodiversität in Deutschland sowohl „segregative“ als auch „intergrative“ Ansätze in räumlicher Kombination zielführend sind (SCHERZINGER 1996, SCHERZINGER & SCHUMACHER 2004, JEDICKE 2006).

Es muss Waldflächen in ausreichend repräsentativer Zahl und Flächengröße geben, in denen der Naturschutz (Nutzungsfreiheit) absoluten Vorrang hat und die durch eine Integration geeigneter flankierender Schutzmaßnahmen in den umliegenden Wirtschaftswäldern miteinander vernetzt werden. Alt- und Totholzstrukturen übernehmen dabei entscheidende Schlüsselfunktionen im Zielsystem des Arten- und Biotopschutzes (JEDICKE 2008).

Nutzungsfreie Großschutzflächen und naturschutzorientierte, naturnahe (besser: naturgemäße) Wirtschaftswaldkonzepte sind somit zwei wichtige „Bausteine“ einer umfassenden, konsistenten Schutzstrategie im Wald, die idealer Weise aus schutzrechtlich unterschiedlich abgestuften Kern-, Trittstein- und Verbund- bzw. Korridorflächen bestehen sollte (siehe JEDICKE 1990, 2008). Beide genannten Bausteine erfüllen im Rahmen dieser Strategie unterschiedliche Funktionen:

  • Nutzungsfreie Großschutzflächen bilden die schutzstrategisch bedeutsamen „Kernflächen“ des Gesamt-Schutzsystems;
  • naturschutzorientierte Wirtschaftswaldkonzepte mit ihrer vorrangigen Trittstein- und Vernetzungsfunktion bilden hingegen das auf regionaler und lokaler Ebene notwendige „Bindemittel“ zwischen diesen einzelnen Kernflächen.

Welche der genannten Funktionen in den Wäldern umzusetzen sind, ist aufgrund der ökologischen Wertigkeiten (Erhaltungsgrad, Wiederherstellbarkeit) der Flächen und der jeweiligen regionalen und lokalen Gegebenheiten zu entscheiden. Klar ist: Naturgemäße Wirtschaftswaldkonzepte können die Funktion von nutzungsfreien, großen Prozessschutzflächen nicht ersetzen. (Norbert Panek, Unterschiede nutzungsfreie Großschutzgebiete versus naturnahe Laub-Wirtschaftswälder, Fachgutachterliche Stellungnahme)

Nicht einmal die kleinen Naturwaldreservate können von Trittsteinen ersetzt werden:
Weiter möchten wir betonen, dass Altholzinseln kein Ersatz für Naturwaldreservate sind, da sie flächenmässig zu klein sind, um einen echten Prozessschutz zu gewährleisten. Vielmehr sollen Altholzinseln der Vernetzung von schon bestehenden Naturwaldreservaten und der ökologischen Aufwertung von Wirtschaftswäldern dienen. (Wie gross sollen altholzinseln sein?, Schweiz Z Forstwes 163 (2012) 2: 49–56 connaissances, Lachat, Müller, Bütler, 2012)

In ungenutzten Wäldern ist hingegen ab dem Zeitpunkt der Nutzungseinstellung – in Abhängigkeit vom regionalen Artenpool und der Ausbreitungsfähigkeit der Arten – mit einer allmählichen Erholung der Biodiversität zu rechnen (Paillet et al. 2010).

Nationale Strategie zum Schutz der Vielfalt des Lebens

Nationale Strategie zum Erhalt der Biologischen Vielfalt, 2007:
Die Bundesregierung hat am 7. November 2007 eine  umfassende und anspruchsvolle Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt beschlossen.

Biologische Vielfalt (Biodiversität) ist letztlich alles das, was zur Vielfalt der belebten Natur beiträgt: Arten von Tieren, höheren Pflanzen, Moosen, Flechten, Pilzen und Mikroorganismen sowie die innerartliche Vielfalt und die Vielfalt der Ökosysteme

Um die Entwicklungsmöglichkeiten zukünftiger  Generationen zu gewährleisten, müssen möglichst alle Arten in ihrer genetischen Vielfalt und in der Vielfalt ihrer Lebensräume erhalten werden. Denn viele ihrer jeweiligen Funktionen im Naturhaushalt und ihr Nutzen für den Menschen sind in allen Details immer noch nicht erkannt.

Natürliche Abläufe in neuen Wildnisgebieten schützen:
Ein zentrales Problemfeld aus Naturschutzsicht ist, dass natürliche dynamische Prozesse besonders seit dem Beginn der Industrialisierung und mit einem ganz besonderen Schub seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts in Mitteleuropa systematisch aus der Landschaft eliminiert worden sind.

Notwendig und zielführender erscheint es daher, künftig Räume zur Verfügung zu stellen und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Wildnisentwicklungsgebiete entstehen können, in  denen (künftig) solche Prozesse wieder vermehrt ablaufen bzw. zugelassen werden sollen und auch können.

Aus naturschutzfachlicher Sicht lässt sich vor diesem Hintergrund folgendes Leitbild (Vision) ableiten:
In Deutschland gibt es in der Zukunft wieder faszinierende Wildnisgebiete, in denen  Entwicklungsprozesse ungestört und unbeeinflusst von aktiver Einwirkung durch den Menschen ablaufen. 
http://www.biologischevielfalt.de/fileadmin/NBS/documents/5rf_Hintergrund.pdf, 2008

Deutschland legt los - ein bundesweites Schutzgebietsnetz soll helfen:
"Wälder ohne forstliche Nutzung sind fester Bestandteil einer multifunktionalen
Forstwirtschaft. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum Schutz und zur Entwicklung der biologischen Vielfalt in unseren Wäldern und erbringen darüber hinaus zahlreiche ökologische Leistungen", sagte Prof. Beate Jessel, die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz. (Pressemitteilung des BfN, Aktuelle Daten zur natürlichenWaldentwicklung in Deutschland, 2013)


Im Bundesnaturschutzgesetz 2002 wurde erstmals die Einrichtung eines bundesweiten Biotopverbundsystems, das mindestens 10 % der Landesfläche umfassen soll (§ 21 BNatSchG), gesetzlich vorgegeben. Ziel ist es, hiermit unter anderem einen effektiven Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt und zur Sicherung des nationalen Naturerbes zu leisten. 
http://www.bfn.de/0308_gebietsschutz.html

Die vier Teilaufgaben des Biotopverbundkonzeptes:

  • Sicherung von Großschutzgebieten als Totalreservate,
  • Schaffung von weiteren Altholzinseln als Trittsteinbiotope mit mindestens 5 ha Fläche,
  • Gewährleisten korridorartiger Verbindungen zwischen diesen durch tote Einzelbäume/Baumgruppen,
    Erhalt von ungenutzten Einzelbäumen im Bestand.
    http://jedicke.de/altholzinseln-hessen.html

Unbewirtschaftete Großschutzgebiete, wie Nationalparke, haben dabei wichtige Aufgaben:

  • Schutz natürlicher Abläufe (Prozessschutz)
  • Anpassung an Umweltveränderungen wie Klimawandel
  • Erhalt überlebensfähiger Bestände von Arten mit großem Raumbedarf

Prozessgeschützte Wälder sollten so groß wie möglich sein. „So groß wie möglich“ bedeutet unter den Bedingungen einer dicht besiedelten, zerschnittenen Kultur- und Nutzlandschaft, wie sie in Deutschland vorherrscht: 5.000 bis 10.000 Hektar. Diese Größenordnung wird – unter Berücksichtigung des Raumbedarfs größerer Ziel-Arten - auch von zahlreichen Fachautoren (HEYDEMANN 1981, REMMERT 1991, HEISS 1992, SCHERZINGER 1996, BIBELRIETHER et al. 1997) noch für „realisierbar“ gehalten. Allein im nördlichen Steigerwald existiert eine potenzielle Kulisse von rund 15.000 Hektar. (Norbert Panek, Unterschiede nutzungsfreie Großschutzgebiete versus naturnahe Laub-Wirtschaftswälder, Fachgutachterliche Stellungnahme, 2011) 

Naturschutz ist Big Business

"Naturerbe  Buchenwälder": Deutschlands Beitrag zum Erbe der Menschheit

Leitidee der UNESCO-Welterbekonvention ist die "Erwägung, dass Teile des Kultur- oder Naturerbes von außergewöhnlicher Bedeutung sind und daher als Bestandteil des Welterbes der ganzen Menschheit erhalten werden müssen" (aus der Präambel der Welterbekonvention). Mit der Unterzeichnung der Konvention verpflichten sich die Vertragsstaaten, die innerhalb ihrer Grenzen gelegenen Welterbestätten zu schützen und für zukünftige Generationen zu erhalten.
http://www.unesco.de/kultur/welterbe/welterbekonvention.html

Der Wert von Schutzgebieten - Naturschutz ist Big Business
Wälder liefern nicht nur Holz, sie spielen auch auf anderen Gebieten eine wichtige Rolle: sie produziren Sauerstoff, filtern die Luft sauber, bestimmen das Klima mit, stellen große Wasserspeicher dar, sorgen für fruchtbaren Boden und sind Heimat zahlreicher Tier-, Pilz- und Pflanzenarten.

Weltweit existieren etwa 100 000 staatliche Schutzgebiete. Jährlich werden dafür etwa zehn bis zwölf Milliarden Dollar ausgegeben. Wir gehen davon aus, dass wir etwa 40 Milliarden Dollar jährlich investieren müssten, um in diesen Schutzgebieten effektiven Naturschutz betreiben zu können. Das ist nicht sehr viel und das Geld ist gut investiert, denn als Resultat erbringen diese Ökosysteme Leistungen im Wert von insgesamt fünf Billionen Dollar jährlich. Das ist mehr, als Automobil-, Stahl- und IT-Industrie weltweit erwirtschaften. Naturschutz ist Big Business. (TEEB Studie der G8-Staaten, Pavan Sukhdev, Der Wert der Artenvielfalt, Focus, 2009)